Über die Wertschätzung unserer Arbeit als Literaturvermittlerinnen

*Ein Erfahrungsbericht von Susanne Braunsteiner*

Sehr viel Wertschätzung wurde mir vor Kurzem in einer 2. Klasse unserer Volksschule entgegengebracht. Die Lehrerin dieser Klasse hatte mich schon vor längerer Zeit gebeten, für ihre Kinder eine Veranstaltung zu machen. Mir war das nur recht, hatte ich doch bisher mit dieser Altersstufe noch keine Erfahrungen gesammelt (bisheriges Alter der Kinder 1,5 – 6 Jahre). Und siehe da, es war wunderbar!Es waren viele Kinder auf einmal (22 Kinder), da es nicht möglich war, die Gruppe zu teilen. Aber es hat sehr gut funktioniert. Das Bilderbuch „Das grüne Küken“ fand großen Anklang und alle Kinder arbeiteten mit Begeisterung mit und brachten ihr Wissen ein. Wir erarbeiteten dabei mit verschiedenen Spielen, welche Tiere zur Fortpflanzung Eier legen und welche nicht. Auch Eier in verschiedenen Größen schauten wir an und ertasteten diese (vom Rotkehlchen bis zum Strauß). Nach mehr als einer Stunde verabschiedeten wir uns voneinander und ich war um eine schöne Erfahrung reicher.

Eine Woche nach meinem Besuch in der Schule wurde für mich im Kindergarten ein Säckchen hinterlegt. Es war ein Dankeschön-Geschenk von den Volksschulkindern für meine Veranstaltung. Die Lehrerin hatte mit den Kindern ein Memory für mich gestaltet. Passend zum Thema des Buches sind es Karten mit Tieren darauf, die Eier legen. Damit hat sie im Unterricht das Thema vertieft und weitergeführt, was ich begonnen hatte. Doch noch nicht genug, es waren 22 Briefe dabei. Jedes Kind hat einen für mich geschrieben!

                

Es ist wirklich sehr aufbauend, wenn unsere Arbeit so wertgeschätzt wird!

Gerne werde ich diese Klasse im Jänner wieder besuchen.

 

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