Sommertheater für Kinder: Wie Dilldapp nach dem Riesen ging

*Vorgestellt von Ulrike Bergsmann*

Schon von weitem sieht man sie, wenn man nach Perchtoldsdorf fährt: die leuchtendgelben Plakate des alljährlichen Sommertheaters für Kinder (und Erwachsene). Diesmal spielt die Truppe um Regisseurin Birgit Oswald „Wie Dilldapp nach dem Riesen ging“ von Tankred Dorst und Ursula Ehler.

Dilldapp ist ein gutmütig-naiver Bäckerjunge, der Prinzessin Lenchen liebt. Jedoch darf nur derjenige die Prinzessin heiraten, der den Riesen, welcher das Königreich bedroht, in die Knie zwingt. Natürlich gibt es dafür auch eine Belohnung:

„Des Tapferen Belohnung sei Prinzessin, Schloss und Frühstücksei“, verkündet das Hofpersonal. Das  bringt auch den coolen, aber leider sehr gierigen Kalle auf den Plan, der sich allerdings hauptsächlich für das Schloss interessiert. Die Hilfsmittel, die ihm dafür zur Verfügung stehen, sind ein Nudelsieb, ein Meterstab und eine Socke. Kalle und Dilldapp ziehen gemeinsam los, um den Riesen zu besiegen.

Es kommt, wie es kommen muss im Märchen: Dilldapp, der zwar, gutmütig wie er ist, die drei wirkungsvollen Gegenstände an andere verschenkt hat, besänftigt den Riesen dennoch und bekommt schlussendlich die Prinzessin.

Die kleinen ZuschauerInnen, dicht an dicht in den vorderen Reihen des Sommertheaters im Perchtoldsdorfer Kulturzentrum, sehen und hören dem Spiel gebannt zu. Auch die Lieder machen ihnen großen Spaß.

Es ist ein witzig-poetisches Stück, das da aufgeführt wird und das vor allem dadurch besticht, dass der eigenen Fantasie viel Platz gelassen wird, was Kleine wie Große sichtbar schätzen.

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Des Tapferen Belohnung sei Prinzessin, Schloss und Frühstücksei.

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