Die Vorfreude wächst – Mein Erfahrungsbericht zur Praxissuche

*vorgestellt von Gabriele Frech*

„Wir sind schon ganz gespannt und freuen uns auf dich! Im Herbst klappt es dann bestimmt!“ Mit diesen hoffnungsfrohen Worten endete vor wenigen Tagen mein Telefongespräch mit der Kindergartenleitung des Kindergartens in meinem Heimatort.

Wieder mal ein Update zur momentanen corona-bedingten Lage: Veranstaltungen sind nach wie vor nicht erlaubt und externe Personen dürfen Schulen und Kindergärten sowieso schon seit Längerem nicht mehr betreten.

Die Veranstaltungsreihen ein weiteres Mal verschieben lautet die Devise – Doch aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben!

Dafür hat die Vorfreude nun wieder genügend Zeit und Raum, sich noch mehr zu entfalten.

Obwohl sie schon seit meinem ersten Anruf im Kindergarten vor nunmehr über einem Jahr sehr groß ist:

„Ich mache gerade die Ausbildung zur LiteraturvermittlerIn KBH und bin auf der Suche nach passenden Praxisorten. Hättet ihr vielleicht Interesse an der Durchführung einer Veranstaltungsreihe?“

Die Zusage der Kindergartenleiterin erfolgte prompt und schon nach wenigen Tagen vereinbarten wir die Termine.

Ähnlich erging es mir bei meiner Anfrage in einer Volksschule im Nachbarbezirk. Die Lehrerin einer zweiten Klasse erklärte sich sofort bereit, mir die Durchführung einer Veranstaltungsreihe zu ermöglichen. Sie selbst war ausgesprochen neugierig auf meine Inputs und sah es als eine weitere, wunderbare Möglichkeit, den Kindern das Lesen von Büchern schmackhaft zu machen.

Auch hier dauerte es nur wenige Tage, bis ich die unterschriebene Vereinbarung in den Händen hielt.

Für mich persönlich war es wichtig, meine Praxisorte so zu wählen, dass ich möglichst verschiedene Altersgruppen ansprechen und ein breites Spektrum an Erfahrungen in der Praxis sammeln kann.

Deshalb wollte ich auch eine Veranstaltung in einer Eltern-Kind-Gruppe (1-3jährige) durchführen und wählte dazu die Bibliothek in meiner Heimatgemeinde.

 

Die Suche nach geeigneten Praxisorten gestaltete sich für mich sehr einfach – dies hängt bestimmt damit zusammen, dass ich aufgrund meiner Tätigkeit als Springerin im Bereich Elementarpädagogik bereits in vielen Kindergärten unterwegs war und deshalb über die Jahre schon sehr viele Kontakte geknüpft hatte. Auch im schulischen Bereich hatte ich vor einigen Jahren ein paar Vorlesungen durchgeführt und konnte deshalb schon Erfahrungen sammeln. In der örtlichen Bücherei hatte ich zudem schon während des Lehrgangs die Möglichkeit, monatlich die „Büchermäuse“ für die Kleinsten anzubieten.

 

Jetzt ist aber noch ein wenig Geduld gefragt, bis die Veranstaltungen tatsächlich wieder erlaubt sind und ich dann die neuen Termine mit den einzelnen Institutionen vereinbaren kann.

Und bis dahin hat die Vorfreude nun wieder genügend Zeit und Raum, sich noch mehr zu entfalten…