Der schaurige Schusch

… so soll der schaurige Schusch aussehen, hat man gesagt.

*Vorgestellt von Linda Ranegger*

Das scheue Huhn, der bockige Hirsch, die garstige Gams, das maulige Murmeltier und der Party-Hase lebten eine ganze Weile alleine auf dem berühmten Dogglspitz. Doch eines Tages erfahren sie, dass der schaurige Schusch die Absicht hat auf den Berg zu ziehen. Noch nie hat ihn jemand gesehen, trotzdem fallen die Tiere in helle Aufregung. Zottelig und Böse soll er sein.

Sie treffen etliche Vorsichtsmaßnahmen, wie man sich vor diesem Fremden schützen kann. Doch alles zu spät – der schaurige Schusch ist schon mit Sack und Pack eingezogen.

Als die Tiere dann auch noch eine Einladung zu einer Einweihungsparty bekommen, will keiner hingehen. Alle fürchten sich. Der mutige Party-Hase ist aber dennoch neugierig und traut sich, beobachtet von den anderen Tieren, beim schaurigen Schusch anzuläuten. Da stellt sich heraus, dass der schaurige Schusch gar nicht so schaurig ist, denn der Party-Hase verbringt ganze vier Stunden bei ihm. Schließlich schafft er es, seine Freunde und den Neuankömmling bekannt zu machen und bald werden alle Vorurteile aus dem Weg geräumt.

Charlotte Habersack erzählt von Vorurteilen, Fremdsein und Neuankommen. Wie fühlt sich jemand, der neu in ein Land kommt und was erwartet ihn? Was bedeutet der neue Bewohner für das Zusammenleben auf dem Berg?

SaBine Büchners Illustrationen spiegeln die Stimmungen auf dem Berg wieder. Am Anfang, wo noch kein Fremder auf dem Berg wohnt, stehen helle Farben und freundliche Illustrationen im Vordergrund. Bald aber werden  die Farben düsterer und dunkle Wolken ziehen über den zu Beginn strahlenden Himmel.

 

Der schaurige Schusch
Charlotte Habersack
Ravensburger Buchverlag
2016
Büchner SaBine

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